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| OSTPUNK!
TOO MUCH FUTURE |
| Deutschland
2007 |
| Regie:
Carsten Fiebeler, Michael Boehlke; 93 Minuten |
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| Der
Film porträtiert die Biografien einiger Protagonisten
der frühen Ostpunk-Bewegung über den
DDR-Infarkt hinaus, erzählt von Anpassung,
Konsequenz, Zwängen, Unabhängigkeit und
von der Verwandlung der Ablehnung in künstlerische
und politische Praxis. Dabei der Film nicht zur
Musealisierung einer Bewegung oder zur ideologischen
Abrechnung, sondern zum mitreißenden Porträt
einer Subkultur, einer der wertvollsten und folgenreichsten
Eruptionen im unerschütterlichen Glauben an
eine Utopie, die zur Ideologie geriet. OSTPUNK!
TOO MUCH FUTURE erzeugt durch rhythmisch montierte
Bildcollagen einen Sog. Aktuelle Filmaufnahmen
werden mit unveröffentlichtem original Super-8-Material
kombiniert, DDR-Propagandafilme prallen auf Animationen
mit Clipcharakter. Fotos und Filme zu Ostpunk waren
in dieser Fülle bisher nicht zu sehen. Die
ehemals illegalen Aufnahmen von DDR-Punkbands dürften
in dieser Bandbreite bisher einmalig sein. Der
Dokumentarfilm ist daher zugleich Pop und ein Musikfilm.
Er ist eine kritische wie kraftvolle Auseinandersetzung
mit der Gegenkultur im Osten und ihrer Repressionsgeschichte. |
| 23.00
Uhr 04. 05. 25.
26. |
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