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ODER 3 DINGE, DIE ICH VON IHM WEISS |
| Deutschland
2004 |
| Regie:
Malte Ludin; 85 Minuten |
| Darsteller:
Maria Simon, August Diehl, Jessica Schwarz, Janek
Rieke,
Brigitte
Hobmeier |
Malte
Ludin erzählt in seinem Dokumentarfilm
von seiner zerissenen Familie und seinem Vater
Hanns, der als NS-Kriegsverbrecher 1947 hingerichtet
wurde. Kein Filmwerk, das sich ins Gefolge der
neuen deutschen NS-Unterhaltung reiht, vielmehr
ein familiäres Psychodrama, das bis in die
Gegenwart fortwährt. Die Hauptrolle spielt
darin der Zurückweisung von Malte Ludins Geschwistern,
die Wahrheit über den Vater anzunehmen, der
als deutscher Gesandter in der Slowakei wissentlich
auch die Verschleppung und Ermordung der jüdischen
Bevölkerung organisierte. Eine deutsche Familienaufstellung
mit unheimlichen und gleichnishaften Zügen.
Mit
seinen erfolgreichen Dokus über die Geschichte
des „3. Reiches“ hat Guido Knopp (ZDF)
Fernsehgeschichte geschrieben. Unter Historikern
sind seine Darstellungen sehr umstritten, ihnen
wird Ungenauigkeit und unzulässige Vereinfachung
vorgeworfen. Prof. Dr. Viehoff diskutiert die Darstellung
von Geschichte im Fernsehen – vor allem im
Format der Dokumentation – am 4. Dezember 20 Uhr
vor dem Film im KINO AM ZOO. |
20.00
Uhr 04.
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| Nationalsozialismus
im Film |
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